Caritasverband für die Diözese Trier e.V.

Caritasverband für die Diözese Trier e.V.
Ansprechpartner: Herr Willi Mayer, Frau Anna Warnking

Adresse: Sichelstr. 10, 54 290 Trier
Fon: 0651 - 94 93-236 (Herr Mayer)
0651 - 94 93-240 (Frau Warnking)

Fax : 0651 - 94 93-294
e-mail: mayer-w@caritas-trier.de
warnking-a@caritas-trier.de
Internet: www.caritas-trier.de



Der Caritasverband für die Diözese Trier ist als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege im Saarland zuständig für die Koordination der Migrationssozialarbeit bei den Caritasgeschäftsstellen Saarbrücken, Saarlouis, Neunkirchen, St. Wendel und Merzig.

In Saarlouis und Saarbrücken ist die Arbeit für die drei Migrantengruppen Ausländische Arbeitnehmer/innen, Flüchtlinge und Aussiedler/innen konzeptionell in einem MigrationsdienstTeam verankert. In Neunkirchen gibt es Beratungsangebote für Ausländische Arbeitnehmer/innen, in St. Wendel für Aussiedler/innen und in Merzig für Flüchtlinge und Aussiedler/ innen.

Die Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle Lebach, die sich an der Entwicklungspartnerschaft beteiligen, sind anders als die genannten Stadtverbände nicht rechtlich selbständig. Träger ist hier der Caritasverband für die Diözese Trier.

Weiterhin gehören zur Migrationssozialarbeit der Caritas die Jugendgemeinschaftswerke, die als Zielgruppe junge Migranten/innen im Alter von 12 bis 27 Jahren haben. In der folgenden Übersicht sind die vorhandenen Personalstellen für die einzelnen Bereiche und genannten Geschäftsstellen dargestellt:

Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle Lebach

Pommernstrasse 6

66822 Lebach

Tel. 06881936201-0

Fax 06881-936201-21

e-mail:  KLD-Lebach@t-online.de

Träger:
Caritasverband für dieDiözese Trier

Caritasgeschäftsstelle Saarbrücken

Kantstrasse 14

66111 Saarbrücken

Tel. 0681-30906-0

Fax 0681-30906-18

Caritasgeschäftsstelle Saarlouis

Lisdorfer Strasse 13

66740 Saarlouis

Tel. 06831-9399-0

Fax 06831-9399-40

Caritasgeschäftsstelle Neunkirchen

Saarbrücker Strasse 7

66538 Neunkirchen

Tel. 06821-9209-0

Fax 06821-9209-44

Caritasgeschäftsstelle St. Wendel

Hospitalstr. 35-37

66606 St. Wendel

Tel. 06851-9356-0

Fax 06851-9356-44

Caritasgeschäftsstelle Merzig

Torstrasse 24

66663 Merzig

Tel: 06861-6016

Fax 06861-6018

Kath.Flüchtlings- und Aussiedler-Hilfe
 (2,95 Personalstellen)

Jugendgemein-
schaftswerk3:

Beratungsstelle (3,75 Personalstellen)

Integrationssprachkurs
(4,5 Personalstellen)

Hausaufgabenhilfen
(4,0 Personalstellen)

Kinderhort
(6,0 Personalstellen)

Kindertagesstätte
(16,43 Personalstellen)

Migrationsdienst2:

Ausländische
Arbeitnehmer/innen
(3,0 Personalstellen)

Aussiedler/innen
(1,5 Personalstellen)

Flüchtlinge/
Raphaelswerk
(1,0 Personalstelle)

Migrationsdienst2:

Ausländische
Arbeitnehmer/innen
(1,5 Personalstellen)

Aussiedler/innen
(1,5 Personalstellen)

Flüchtlinge
(1,0 Personalstelle)

Ausländische
Arbeitnehmer/innen
(1,0 Personalstelle)

    Aussiedler/innen
(1,0 Personalstelle)

 Jugendgemeinschafts-
werk
(1,5 Personalstelle)

Aussiedler/innen und Flüchtlinge         im Rahmen       des  Allgemeinen Sozialen        Dienstes

1 In der Übersicht ist nur das erzieherisch, pädagogisch und sozialarbeiterisch tätige Personal aufgenommen. Nicht enthalten sind Verwaltungskräfte, Honorarkräfte, Zivildienstleistende und Kräfte im Sozialen Jahr.
2 Der Migrationsdienst ist die organisatorische und fachliche Zusammenfassung der ursprünglich getrennten Fachdienste für Ausländische Arbeitnehmer/innen, Aussiedler/innen und Flüchtlinge.
3 Das Jugendgemeinschaftswerk ist zuständig für den Landkreis Saarlouis sowie für die Stadt und den Stadtverband Saarbrücken.

Die Koordinationsaufgaben des Caritasverbandes für die Diözese Trier bestehen im Wesentlichen darin, die angeschlossenen Geschäftsstellen über laufende Entwicklungen zu informieren, die Fachlichkeit durch Tagungen und Fortbildungen zu sichern und die konzeptionelle Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes zu begleiten. Eine weitere wichtige Aufgabe des Diözesan-CARITAS-Verbandes besteht in der Vertretung der Migrationssozialarbeit gegenüber der saarländischen Landespolitik. Bei wesentlichen Fragestellungen geschieht dies in Zu-sammenarbeit mit den anderen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege.

Die Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle für Vertriebene und Flüchtlinge

Die Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle für Vertriebene und Flüchtlinge in Lebach, in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Trier e.V., sind seit Inbetriebnahme der Landesaufnahmestelle im Jahre 1959 tätig und unterhalten heute vier verschiedene Fachbereiche in dieser Gemeinschaftsunterkunft: Katholische Flüchtlings- und Aussiedlerhilfe, Katholisches Jugendgemeinschaftswerk, Kindertagesstätte St. Nikolaus und Caritas-Kinderhort.

Die Einrichtungen der Caritas sind in der sozialen Beratung und Begleitung der Bewohner/innen der Landesaufnahmestelle tätig. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die gemeinsame vor- und außerschulische Betreuung, Erziehung und Bildung von einheimischen und fremden Kindern und Jugendlichen. Die Mitarbeiter/innen bemühen sich mit verschiedenen Aktivitäten um ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben der Flüchtlinge innerhalb der Landesaufnahmestelle und im Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung.


Die Katholische Flüchtlings- und Aussiedlerhilfe

Wie oben bereits erwähnt, ist die Katholische Flüchtlings- und Aussiedlerhilfe ein Fachbereich der Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle Lebach. Angesichts der hohen Belegungszahl der Landesaufnahmestelle (durchschnittlich mehr als 1.300 Personen) konzentriert sich die Beratungs- und Betreuungstätigkeit in erster Linie auf die Bewohner der Landesaufnahmestelle der Stadt Lebach und der näheren Umgebung.

Ziele der Beratungsstelle sind u.a.

  • Integration
    Alle Bewohner der Landesaufnahmestelle, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, haben gemeinsam, dass sie zumindest eine gewisse Zeit, deren Dauer zunächst nicht absehbar ist, in der Bundesrepublik Deutschland leben. Sie stehen in Kontakt zu ihrem sozialen Umfeld, zu der Gesellschaft. Alle, ob Spätaussiedler/innen oder ausländischer Flüchtling, müssen daher integrative Hilfen erfahren, damit sie sich in unserer Gesellschaft zurechtfinden können.
  • Bewältigung und Verbesserung der Lebenssituation
    In der Landesaufnahmestelle werden Menschen untergebracht, die von einem Tag zum anderen in eine völlig andere Welt gekommen sind und daher eine Menge Probleme haben (Wohnsituation, Arbeitslosigkeit, Sprachschwierigkeiten, Orientierungslosigkeit, Entwurzelung, etc.). Die Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle versuchen, die Flüchtlinge in dieser Lebenssituation zu begleiten.

Die Angebote und Maßnahmen der Beratungsstelle orientieren sich an den Bedürfnissen und Ressourcen der Migranten/innen. Sie werden soweit wie möglich an der Planung und Durchführung beteiligt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit mit jugendlichen Flüchtlingen. Etwa 200 jugendliche Flüchtlinge im Alter von 13 bis 20 Jahren aus unterschiedlichen Herkunftsländern, teils im Familienverband, teils als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, leben in der Landesaufnahmestelle. Auf Grund der besonderen Lebenssituation in der Landesaufnahmestelle (siehe unten) ist es unerlässlich, diesem Personenkreis spezielle sozialpädagogische Angebote zu unterbreiten:

  • Sprachförderangebote;
  • Hausaufgabenhilfe, damit sie den Schulabschluss erreichen können;
  • Begegnungsmöglichkeiten;
  • Freizeit- und Sportangebote;
  • mehrtägige Freizeitmaßnahmen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsstelle ist die Beratung von Familien und Einzelpersonen, insbesondere die Hilfestellung in den komplizierten Verfahrensabläufen sowie die Orientierung in verschiedenen Bereichen des Alltags. In Gruppenaktivitäten haben die Bewohner der Landesaufnahmestelle die Möglichkeit, an Bildungs- (Sprach- und Orientierungskurse) und praktischen Ausbildungsmaßnahmen teilzunehmen.

Die Arbeit der Beratungsstelle ist vernetzt innerhalb der Fachbereiche der Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle und kooperiert mit anderen Anbietern von sozialen Diensten.