Ein besonderes
Projekt
FSJ für Asylbewerber
Lebach.
Von CHRISTIAN
BECKINGER
"Das Freiwillige
Soziale Jahr für Asylbewerber und Aussiedler ist etwas Besonderes,
das es nicht so häufig gibt", erzählt Caritas-Sozialarbeiter
Helmut Selzer. Er blickt zurück auf die Anfänge des Projektes
vor etwa fünf Jahren. "Damals hatten wir erstmals Migranten
in den Fachbereichen der Caritaseinrichtungen in Lebach eingesetzt",
sagt Selzer.
Die Erfahrungen
damit seien so positiv gewesen, dass der Deutsche Caritasverband seinerzeit
beschlossen habe, zwei weitere Stellen für das Freiwillige Soziale
Jahr dort zu schaffen, die ausschließlich für Migranten reserviert
seien und die auch außerhalb des üblichen Auswahlverfahrens
für deutsche Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr vergeben
wurden. Inzwischen sind daraus fünf Stellen geworden. Kandidaten
für diese FSJ-Plätze findet der Deutsche Caritasverband nach
Selzers Worten weitgehend über gezieltes Ansprechen potenzieller
Teilnehmer und über Mundpropaganda.
Darum bedauert es
auch Helmut Selzer, dass durch das Auslaufen der EU-Fördergelder
von EQUAL die Anzahl der FSJ-Plätze für Migranten sich reduzieren
wird. "Wir hätten Arbeit genug für die Leute", ist
Selzer überzeugt. cbe