Ansätze zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

SEPA hat als Zielgruppen Asylbewerber, Bürgerkriegs- und De-facto-Flüchtlinge. Diese Gruppen haben in besonderem Maße unter den fremdenfeindliche Ängsten und Agressionen der Bevölkerung zu leiden.

(1) Die Wohlfahrtsverbände (CARITAS, DRK) versuchen in ihrer Beratungsarbeit zwischen diesen Gruppen und der Bevölkerung das Verbindende aufzuzeigen, und werben für einen humaneren Umgang mit Fremden.

(2) Innerhalb von SEPA soll eine Arbeitsgruppe durch die Erstellung eines jährlichen Weißbuchs die soziale und berufliche Situation dieser Personengruppe an der Saar thematisieren, um sie so in den Mittelpunkt gezielten politischen Handelns zu bringen.

(3) Die Arbeitsgruppe "Arbeitsmarktmodell Saar" soll die bestehenden rechtlichen Spielräume nutzen, um diesen Personengruppen den Zugang zu Mangelberufen des saarländischen Arbeitsmarktes zu ebnen. Dadurch sollen die Betreffenden eigene Einkünfte erzielen, und Sozialleistungen eingespart werden. Dadurch soll der in der Öffentlichkeit teilweise verbreiteten Vorstellung Asylbewerber = Sozialschmarotzer entgegengewirkt werden.

(4) Mit Unterstützung der Caritaseinrichtungen ist ein Integrationsforum "Miteinander leben" am entstehen, in dem Parteien, Kirchen, Schulen, Vereine, Handwerks- und Handelsbetriebe, Stadtverwaltung und Verkehrsverein sich zusammen geschlossen haben. Diese Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht, Aktivitäten für und mit Flüchtlingen zu entwickeln, die das konfliktfreie Zusammenleben zwischen Einheimischen und Fremden fördert.

siehe auch: SEPA-Policy zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit